1’400 Quadratmeter, prunkvolle Visualisierungen und ein international besetzter
Spendenanlass: In Oensingen nimmt das Projekt einer neuen Gross-Moschee Gestalt an. Die Junge SVP Kanton Solothurn schlägt Alarm, verlangt Antworten von den Gemeinden Oensingen und Biberist und lanciert die Petition «Keine Mega-Moschee in Oensingen!».
Jetzt unterschreiben: Keine Mega-Moschee in Oensingen
Der Albanische Kulturverein Oensingen wirbt für den Bau einer neuen Moschee. Auf dem Instagram-Profil «solhaus.ch» werden eindrucksvolle Visualisierungen eines repräsentativen Gebäudekomplexes mit grosszügigen Gebetsräumen und aufwendigen Innenbereichen präsentiert. In einem Video zum Projekt ist von einer Fläche von 1’400 Quadratmetern die Rede. Am 7. November 2026 folgt in der Biberena in Biberist ein grosser Spendenanlass mit zahlreichen internationalen islamischen Würdenträgern.
Die grossen Pläne sind öffentlich. Die Spendensammlung wird beworben. Doch zentrale Fragen bleiben unbeantwortet: Wo genau entsteht die Moschee? Was umfassen die 1’400 Quadratmeter? Wer finanziert das Projekt? Und wer bestimmt künftig über den Betrieb?
Ein massiver Eingriff ins Ortsbild
Für die Junge SVP Kanton Solothurn steht insbesondere die Dimensionierung und
Gestaltung des geplanten Neubaus in der Kritik. Die präsentierten Visualisierungen zeigen einen auffälligen, repräsentativen Sakralbau, der aus Sicht der JSVP einen massiven Eingriff in das gewachsene Ortsbild von Oensingen und den baulichen Charakter der Region Thal Gäu darstellt.
«Was hier präsentiert wird, ist kein gewöhnliches Vereinslokal, sondern ein monumentaler Neubau. Für uns passt eine solche Anlage nicht zum Ortsbild von Oensingen und zum Charakter unserer Region. Wir wollen nicht, dass ein derartiger Bau das Erscheinungsbild von Oensingen grundlegend verändert», erklärt Lukas Wilhelm, Präsident der Jungen SVP Kanton Solothurn.
Internationale Verbindungen und brisante Finanzfragen Auch die hochkarätige Gästeliste des Spendenanlasses verdient Aufmerksamkeit. Unter den angekündigten Referenten befinden sich mehrere führende Funktionäre der Islamischen Religionsgemeinschaft Nordmazedoniens (BFI).
Eine investigative Recherche des Balkan Investigative Reporting Network (BIRN) vom Mai 2025 dokumentiert, dass die BFI zwischen 2010 und 2023 keinen einzigen
Jahresfinanzbericht beim zuständigen Zentralregister einreichte.
Vor diesem Hintergrund verlangt die Junge SVP Klarheit über die finanziellen und
organisatorischen Verhältnisse des Oensinger Projekts. Welche Rolle spielen die
internationalen Religionsfunktionäre? Wer sind die Geldgeber? Bestehen finanzielle oder organisatorische Beteiligungen ausländischer Religionsgemeinschaften?
«Wer öffentlich um Spenden für ein derartiges Grossprojekt wirbt und internationale Religionsfunktionäre aufbietet, muss sich Fragen nach Finanzierung, Einfluss und Verantwortung gefallen lassen. Wir wollen wissen, wer hinter dem Projekt steht und wer später die Entscheidungen trifft», erklärt Sandro Cessotto, Aktuar der Jungen SVP Kanton Solothurn.
JSVP fordert Antworten von Oensingen und Biberist
Die Junge SVP Kanton Solothurn hat sich deshalb mit schriftlichen Anfragen an beide betroffenen Gemeinden gewandt.
Von der Gemeinde Oensingen verlangt sie Auskunft über den Projektstand, den genauen Standort, die Dimensionierung, die Finanzierung sowie die bau- und planungsrechtlichen Voraussetzungen. Im Zentrum stehen insbesondere die Auswirkungen auf Ortsbild, Verkehr,
Parkierung und die nähere Umgebung.
Die Gemeinde Biberist wurde zum angekündigten Spendenanlass vom 7. November 2026 angefragt. Die JSVP verlangt Klarheit über die Veranstaltungsbewilligung, die erwartete Besucherzahl, die Sicherheitsvorkehrungen sowie die Verantwortlichkeiten bei der Organisation und Spendensammlung.
«Keine Mega-Moschee in Oensingen!»
Die Junge SVP Kanton Solothurn lehnt das angekündigte Grossprojekt entschieden ab und lanciert die Petition «Keine Mega-Moschee in Oensingen!».
Sie fordert die zuständigen Behörden auf, sämtliche bau- und planungsrechtlichen
Möglichkeiten auszuschöpfen, die Auswirkungen auf das Ortsbild umfassend zu prüfen und auf projektbezogene Sonderregelungen zur Ermöglichung des Neubaus zu verzichten.
«Für uns ist klar: Oensingen braucht keine Mega-Moschee, die das Ortsbild massiv
verändert. Wir werden die Entwicklung genau verfolgen und uns im Rahmen der
gesetzlichen Möglichkeiten gegen dieses Bauvorhaben einsetzen», hält Wilhelm
abschliessend fest.
Jetzt unterschreiben: Keine Mega-Moschee in Oensingen
Für Rückfragen:
Lukas Wilhelm
Präsident JSVP Kanton Solothurn
079 559 73 94
Sandro Cessotto
Aktuar JSVP Kanton Solothurn
079 157 57 10
